Programm Imago Tage 2027

 

Freitag, 05. März 2027

 

 

13.00 Uhr  

 

Start der Registrierung 

14.00 Uhr

 

Eröffnung

 

14.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Imago-Dialog – Segen oder Fluch im Schatten des Patriarchats?

Vortragende: Mag.a Elisabeth Gatt-Iro & Mag. Dr. Stefan Gatt

Vortrag & Diskussion

 

Viele von uns kennen es: Manche Menschen zeigen echte Bereitschaft zur Veränderung – andere offen-
sichtlich nicht. Bei Imago erklären wir das mit den Schutzmustern und Prägungen aus der Kindheit.
Der Imago Dialog bietet dafür ein bewährtes Werkzeug: spiegeln, validieren, mitfühlen.
Doch reicht das wirklich?


Der Dialog gilt als Königsweg der Beziehungsarbeit. Mit genug Wertschätzung, klaren Strukturen und
der berühmten „90:10-Regel“ scheint Veränderung fast garantiert. Aber: Führt diese intensive Arbeit
tatsächlich immer zu der tiefgreifenden Transformation, die beide brauchen – als Individuen und als Paar?


Dieser Vortrag stellt unbequeme Fragen – und fordert uns damit heraus:
• Wem dient der Dialog – und wen kostet er Kraft?
• Wie damit umgehen, wenn tief verankerte patriarchale Verleugnung echtes Hören blockiert?
• Kann der Dialog einlullen und Beziehungen verlängern, die eigentlich klare Entscheidungen brauchen?
• Unterbindet der Dialog in manchen Fällen tiefgehende Veränderung?
• Kann er sogar manchmal verhindern, dass insbesondere Frauen in ihre volle Kraft kommen?
• Und welche Rolle spielt dabei das patriarchale System, in dem wir alle geprägt wurden?

 

Der Vortrag wird keine einfachen Antworten oder Lösungen liefern – sondern Denkanstöße. Eine Einladung,
die eigene Haltung zu hinterfragen, sowohl beruflich als auch privat und den Dialog im Kontext von Macht,
Prägung und Verantwortung neu zu betrachten.
Über Risiken und Nebenwirkungen des Dialogs sprechen Sie mit Ihrer Paartherapeutin oder Ihrem Paar-
therapeuten.

16.00 Uhr

 

Kaffeepause

 

16.30 Uhr

-

18.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Imago-Therapeut als sicherer Hafen in Zeiten des Krieges

Vortragende: Orli Wahrmann, PHD., MSW

Englisch mit deutscher Übersetzung von Lea Simone Bogner

 

In Zeiten anhaltender Kriege und kollektiver Traumatisierung wird die grundlegende therapeutische Auf-
gabe, Sicherheit herzustellen, zutiefst herausgefordert. Der Therapieraum, traditionell als geschützter und
abgegrenzter Raum erlebt, ist nicht länger von der äußeren Realität getrennt. Das Konzept der „fallenden
Wand“ von Prof. Yolanda Gampel beschreibt diesen Zusammenbruch: Die Grenze zwischen Innen und
Außen löst sich auf, und sowohl Therapeut*in als auch Klient*in sind – gemeinsam und jeweils für sich –
einer geteilten traumatischen Realität ausgesetzt.
In solchen Momenten steht der/die Therapeut*in nicht mehr außerhalb des Traumas, sondern ist unwei-
gerlich Teil davon. Die zentrale Frage lautet dann: Wie können wir als Therapeut*innen weiterhin Sicherheit
bieten, wenn wir selbst nicht vollständig sicher sind?

 

In dieser Keynote greife ich auf meine Erfahrung als Imago Therapeutin im Kontext von Krieg zurück, um
zu untersuchen, wie wir innerhalb eines gemeinsamen Bedrohungsfeldes sogenannte „Inseln der Sicher-
heit“ schaffen können. Anhand klinischer Beispiele und persönlicher Erfahrungen zeige ich auf, wie das
Imago Modell – basierend auf intentionalem Dialog, relationaler Achtsamkeit und der gemeinsamen
Gestaltung von Verbindung – als stabilisierende Struktur dienen kann, wenn sowohl Therapeut*in als auch
Klient*in dauerhaftem Stress ausgesetzt sind.
Ich werde die komplexen Dilemmata darstellen, die unter solchen Bedingungen entstehen, darunter die
Arbeit mit Menschen, die von Angst und Dysregulation überwältigt sind, die Entscheidung, bei Bedarf
Partner*innen einzeln zu sehen, die Begleitung trauernder Familien sowie der Umgang mit gestörten
Paardynamiken, wenn ein/e Partner*in aufgrund von Militärdienst abwesend ist oder nach Kampfeinsätzen
mit einer veränderten inneren Welt zurückkehrt. Besonderes Augenmerk gilt der Herausforderung, den
Beziehungsraum aufrechtzuerhalten, wenn beide Partner*innen mit tiefgreifend unterschiedlichen emotio-
nalen Realitäten erscheinen, die durch Trauma geprägt sind.
Abschließend reflektiere ich den Einsatz von Imago Dialogen und „Communologue“-Prozessen mit Paaren
und Familien, die unter dauerhafter Bedrohung leben – Situationen, in denen der äußere Zusammenbruch
von Sicherheit sich innerlich widerspiegelt und in denen Dialog nicht nur ein Kommunikationswerkzeug ist,
sondern eine lebenswichtige Verbindung, um Kontakt, Kohärenz und Sinn aufrechtzuerhalten.
Diese Keynote lädt dazu ein, die Rolle des/der Therapeut*in neu zu denken – nicht nur als Moderator*in
von Dialogen, sondern als relationaler Anker, der einen Raum der Verbindung halten kann, selbst wenn die
„Wände“ gefallen sind.

18.00 Uhr

 

Abendessen

 

 

Samstag, 06. MÄRZ 2027

 

09.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sexualität im Dialog: Wenn Neutralität nicht ausreicht

Vortragende: Mag.a Nina-Celine Luciak

Vortrag & Diskussion

 

Der Imago Dialog zielt auf Verbindung, Verständnis und eine Beziehung auf Augenhöhe ab.
In der Praxis zeigt sich jedoch gerade im Bereich Sexualität, wie herausfordernd dieser Anspruch werden
kann. Sexualität ist ein hoch verdichteter Beziehungsraum: Hier treffen Nähe und Distanz, Scham und
Erwartung, Autonomie und Anpassung sowie Körperlichkeit unmittelbar aufeinander. Und genau hier stellt
sich für Therapeut*innen immer wieder die Frage, wie wir über Sexualität sprechen können und welche
Wirkung unsere Art des Fragens und Deutens hat.
In der Arbeit mit Paaren begegnen uns häufig sehr konkrete, wiederkehrende Themen:
Lustunterschiede, Performancedruck, Kommunikationsschwierigkeiten, Schamgefühle sowie
Unsicherheiten darüber, wie viel und welcher Sex „normal“ ist. Häufig sind dabei Mythen über Lust und
Orgasmus ebenso wirksam wie (un)ausgesprochene Ansprüche, Erwartungen oder Rückzüge.
Dieser Vortrag geht der Frage nach, warum uns diese Themen so konstant begegnen und wie sehr unsere
Vorstellungen von Sexualität durch gesellschaftlich geprägte Bilder von Geschlecht und Machtverhältnis-
sen beeinflusst sind. Er lädt Therapeut*innen und Berater*innen dazu ein, ihre persönlichen Assoziationen
zu Sexualität zu reflektieren und die eigene Haltung in der Begleitung von Einzelpersonen und Paaren im
Umgang mit Sexualität und Intimität bewusster wahrzunehmen.
Welche Fragen stellen wir selbstverständlich? Wessen Perspektive wird schneller als nachvollziehbar
erlebt? Wo wird Lust oder Lustlosigkeit individualisiert, statt als relationales und gesellschaftlich geprägtes
Geschehen verstanden? Unsere Sprache und unsere impliziten Annahmen entscheiden mit darüber, ob
Scham verstärkt, Druck abgebaut oder neue Perspektiven möglich werden.

 

Dabei zeigt sich: Auch der Anspruch auf Neutralität ist im Feld Sexualität in einer patriarchal geprägten
Gesellschaft nicht wertfrei, sondern wirkt häufig als unsichtbarer Verstärker bestehender Normen und
Ungleichgewichte.
Ziel ist es, Sexualität im Imago Dialog nicht mehr als Randthema zu behandeln, sondern als zentralen
Bereich therapeutischer Verantwortung: dort, wo sich zeigt, ob Beziehung als Raum von Gleichwertigkeit
und echter Intimität erlebt werden kann. Dabei zeigt sich besonders deutlich, wie stark die therapeutische
Haltung beeinflusst, welche Dynamiken sichtbar werden und welche Entwicklung möglich wird.

 

 

11.00 Uhr

 

Kaffeepause

 

 

11:30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei parallele Workshops

 

Workshop A
Der Imago-Dialog – Segen oder Fluch im Schatten des Patriarchats
Workshop-Leiter*innen: Mag.a Elisabeth Gatt-Iro & Mag. Dr. Stefan Gatt

Der Imago Dialog gilt als eines der zentralen Werkzeuge in unserer Arbeit: Er verspricht Verbindung, Ver-
ständnis und Heilung. Durch Spiegeln, Validieren und empathisches Zuhören sollen selbst tiefe Konflikte
transformiert werden.
Doch was passiert, wenn diese Transformation ausbleibt?
Viele Paare erleben, dass sie trotz intensiver „Beziehungsarbeit“ immer wieder an ähnliche Grenzen stoßen.
Gespräche werden geführt, Verständnis wächst – und doch verändert sich Entscheidendes nicht.
Statt Klarheit entstehen Erschöpfung, Hilflosigkeit und Verzweiflung.
Dieser Workshop lädt dazu ein, den Imago Dialog aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten:
im Kontext von Macht, Prägung und patriarchalen Strukturen, die unsere Beziehungen – oft unbewusst –
mitgestalten.

 

Workshop B
Inseln der Sicherheit schaffen: Imago-Dialog in Zeiten von Trauma und Krise
Workshop-Leiter*innen: Orli Wahrmann, PHD., MSW
Englisch mit deutscher Übersetzung von Lea Simone Bogner

 

In Zeiten von Trauma und Krise – sei es durch Krieg, Verlust, Krankheit oder plötzliche Lebensveränderungen
– bricht die Fähigkeit zum Dialog oft als Erstes zusammen. Einzelpersonen und Paare sind überwältigt,
dysreguliert und können nicht mehr auf die relationalen Ressourcen zugreifen, die sie sonst tragen.
Dieser Workshop baut auf der Keynote „Der/Die Imago Therapeut*in als sicherer Hafen in Zeiten des
Krieges“ auf und bietet praktische Ansätze für die Arbeit mit Paaren unter anhaltendem Stress. Die Teil-
nehmenden lernen, Trauma-Reaktionen wie Übererregung (Hyperarousal), Erstarrung (Shutdown) oder
Dissoziation in Echtzeit zu erkennen, zwischen entwicklungsbedingtem und krisenbedingtem Trauma zu
unterscheiden und geeignete Interventionen anzuwenden. Der Fokus liegt nicht auf der Traumabehandlung
an sich, sondern darauf, Paaren zu helfen, in Verbindung zu bleiben, während das Trauma präsent ist.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Auswirkungen von Krisen auf Kommunikation, Nähe, Berührung und
Sexualität – Bereiche, die oft beeinträchtigt sind, wenn Sicherheit fehlt. Die Teilnehmenden werden in einen
traumasensiblen, Imago-basierten Ansatz eingeführt und lernen, einzuschätzen, wann Dialog möglich ist,
wie Regulation unterstützt werden kann und wie der Kontakt aufrechterhalten wird, ohne Überforderung zu
verstärken.
Darüber hinaus erleben die Teilnehmenden ein bis zwei angepasste Imago Dialogprozesse für Krisenzeiten,
die Partner dabei unterstützen, ihre Erfahrungen zu teilen und kleine Momente der Sicherheit und Anerken-
nung zu schaffen. Die Teilnehmenden verlassen den Workshop mit praktischen Werkzeugen, einem klareren
Verständnis von Trauma in Paarbeziehungen und größerer Sicherheit in der Arbeit mit gestörter Verbindung
unter Stress.

 

 

13.30 Uhr

 

Mittagspause

 

 

15.15 Uhr

Kurzinformation zur Imago Akademie

 

15.30 Uhr

-

17.00 Uhr 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kraft des Dialogs: Imago in herausfordernden Zeiten 
Ein Gespräch mit Harville Hendrix, PhD (online zugeschaltet) und Maya Kollman, M.A., PhD
Englisch mit deutscher Übersetzung von Eva Wessely

 

In einer Welt, die zunehmend von Polarisierung, Entfremdung und relationaler Belastung geprägt ist, war
die Notwendigkeit eines bewussten, transformativen Dialogs noch nie so dringend wie heute. Dieses weg-
weisende 90-minütige Gespräch bringt Harville Hendrix, Ph.D. — Mitbegründer der Imago Beziehungs-
therapie und Bestsellerautor von "Du sollst meinen Mangel kennen" — und Maya Kollman, eine führende
Stimme in der Imago-Praxis und -Ausbildung, zusammen, um das tiefgreifende Heilungspotenzial des
bewussten Dialogs in unseren persönlich und kollektiv schwierigsten Momenten zu erkunden.
Gestützt auf jahrzehntelange klinische Erfahrung, theoretische Weiterentwicklung und gelebte Praxis werden
Hendrix und Kollman untersuchen, wie der Imago Dialog — verwurzelt in den Prinzipien des Spiegelns, der
Validierung und der Empathie — nicht nur als Werkzeug für Paare in Konfliktsituationen dient, sondern als
Modell für tiefere menschliche Verbindung in allen relationalen Kontexten. Gemeinsam werden sie erkunden,
wie Sicherheit, Präsenz und bewusstes Zuhören Zyklen der Reaktivität unterbrechen und neue Wege des
Verstehens eröffnen können.

Dieses Gespräch wird sich damit befassen, wie globale Unsicherheit, kulturelle Erschütterungen und die
Erosion des zivilisierten Diskurses uns zu den Grundlagen relationaler Heilung zurückrufen — und warum das
Imago Konzept sowohl eine zeitgemäße als auch zeitlose Antwort bietet. Die Teilnehmenden werden einge-
laden, darüber nachzudenken, wie Dialog, wenn er mit Disziplin und Mitgefühl praktiziert wird, zu einem Akt
des Mutes wird: eine radikale Entscheidung, in Verbindung zu bleiben, auch wenn Distanz leichter erscheint.
Ob Sie ein/e erfahrene/r Imago Therapeut*in, ein/e Paarberater*in oder ein/e Praktiker*in sind, der/die,
in turbulenten Zeiten die Komplexität menschlicher Beziehungen navigiert — diese Sitzung bietet eine
inspirierende und erdende Rückkehr zum Kern der Arbeit: dem Raum zwischen zwei Menschen, in dem
Transformation möglich wird.  

 

18.30 Uhr

Abendessen

 

 

20.00 Uhr

 

Tanzabend  

 

Sonntag, 07. MÄRZ 2027

 

 

09.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei parallele Workshops

 

Workshop C
Die therapeutische Haltung im Feld Sexualität: Körper und Wahrnehmung in der therapeutischen Arbeit
Workshop-Leiterin: Mag.a Nina-Celine Lucia

 

Dieser Workshop vertieft die Inhalte des Vortrags „Sexualität im Dialog“ im direkten Erleben und richtet
sich an Therapeut*innen und Berater*innen, die in der therapeutischen Arbeit mit Einzelpersonen und
Paaren tätig sind.
Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Sexualität im therapeutischen Dialog kein neutrales Thema ist,
sondern ein historisch, kulturell und körperlich geprägter Raum, in dem gesellschaftliche Vorstellungen
wirksam werden und sich in Wahrnehmung, Sprache und Interventionen einschreiben.
Im Zentrum des Workshops steht die Reflexion in strukturierten Dyaden-Dialogen mit Satzanfängen
zu Themen wie Lust, Scham, Grenzen und Erwartungen. Welche inneren Bilder von Sexualität werden
in mir aktiviert? Wo entsteht Irritation, Bewertung oder Unsicherheit und wie beeinflusst dies meine
therapeutische Haltung und Praxis?
Ergänzend dazu erfolgt eine körperbezogene Einführung in das „Mischpult der Lust“: Tonus, Atmung,
Rhythmus, Bewegung. Dabei wird erfahrbar, wie stark sexuelle Erfahrung mit grundlegenden körperlichen
Regulationsprozessen verbunden ist und wie sich über den Körper Wahrnehmung, Spannung und Luster-
leben verändern lassen. Dieser Zugang dient der Sensibilisierung für körperliche Dynamiken in der thera-
peutischen Arbeit, ohne in eine sexualisierte Übungssituation zu führen.
Ziel des Workshops ist es, die eigene Haltung im Feld Sexualität bewusster wahrzunehmen und mehr
Sicherheit im therapeutischen Umgang mit Intimität und Lust in der therapeutischen Arbeit zu entwickeln.

 

Workshop D 
Living the Relational Paradigm. In Work. In Life. In the Space Between.
Workshop-Leiterin: Maya Kollman, M.A., PhD
auf Englisch (ohne Übersetzung)

 

We do not live in isolation. Every thought we have, every decision we make, every project we build — these
arise not within us, but between us. The relational paradigm is not a philosophy reserved for therapy rooms
or spiritual retreats. It is the ground beneath every meeting, every collaboration, every act of leadership.
This workshop does not teach the relational paradigm — it enacts it. Through immersive encounters, live
experiments, and the raw material of your own relationships and roles, participants discover what it means
to truly show up — to bring presence, not performance; curiosity, not control.
There are no slides. No frameworks handed down from the front. No models to memorize and apply later.
There is only what emerges in the room, between the people who are here — and the patient work of
learning to see it, name it, and move with it.
"The relational is not a method. It is a way of being — practiced in the doing."

 

11.30 Uhr

 

Kaffeepause

 

 

12.00 Uhr

 

Closing mit Maya Kollman, M.A., PHD

 

 

13.00 Uhr

 

Mittagessen